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Hacker und Viren greifen schon längst nicht mehr nur PCs an, sondern haben Smartphones und Tablets im Visier. Auch das offene Betriebssystem Android mit Milliarden von Nutzern ist ein mögliches Ziel für die Angriffe und macht somit den Virenschutz für Android unerlässlich. Über Schadsoftware, sogenannte Malware, werden meist unbemerkt schädliche Funktionen im Hintergrund ausgeführt, die Kriminelle für ihre Machenschaften ausnutzen können. So können beispielsweise sensible Daten wie Passwörter oder Bankdaten abgegriffen werden, oder das Gerät kann zum Mining von Kryptowährungen missbraucht werden. Das Gute ist: Das Smartphone kann leicht geschützt werden. Was es beim Virenschutz für Android zu beachten gilt und welche Möglichkeiten es gibt, wird in diesem Artikel erklärt:

1. Google Play Protect als vorinstallierter Virenschutz für Android
2. Erweiterter Virenschutz für Android: Sicherheitsapps und Virenscanner
3. Der beste Virenschutz für Android ist der Nutzer selbst

Google Play Protect als vorinstallierter Virenschutz für Android

Seit einiger Zeit bietet Android durch das integrierte Google Play Protect einen vorinstallierten und kostenlosen Virenschutz für Android. Das Sicherheitssystem von Google überprüft automatisch alle bereits installierten und neuen Apps auf dem Gerät. Wird eine Sicherheitsbedrohung erkannt, warnt Google Play Protect den Nutzer per Benachrichtigung und entfernt die problematischen Apps auf Wunsch. Neben der Funktion als Virenscanner bietet Google Play Protect die Möglichkeit, das Gerät im Falle des Verlusts zu sperren, zu orten oder zurückzusetzen. Wer in den Weiten des Internets geschützt sein möchte, wird dank Safe Browsing vor dem Besuch einer schädlichen Website vor möglichen Risiken gewarnt. Google Play Protect muss nicht manuell installiert werden – es genügt ein Blick auf das eigene Smartphone, um die Aktivierung zu überprüfen:

1. Im Google Play Store das Menü am linken Displayrand aufrufen.
2. Herunterscrollen und Play Protect auswählen.
3. Wenn sich der Schieberegler auf der rechten Seite befindet, ist Google Play Protect erfolgreich aktiviert.

Der integrierte Google-Dienst ist eine gute Option für den grundlegenden Schutz des Gerätes, weist jedoch auch einige Schwächen auf. Nicht alle Viren werden von Google Play Protect erkannt – es ist demnach ratsam, eine zusätzliche Sicherheitsapp zu installieren, um den bestmöglichen Android Virenschutz zu erreichen.

 

Erweiterter Virenschutz für Android: Sicherheitsapps und Virenscanner

Im Google Play Store findet man unzählige Apps, die für den Virenschutz von Android Smartphones zuständig sind. Einige dieser Anwendungen stehen kostenfrei zur Verfügung, während andere Apps kostenpflichtig sind. Ob sich die Nutzung eines kostenpflichtigen Virenprogramms lohnt, hängt von den Wünschen des Nutzers ab. Im Folgenden werden drei Sicherheitsapps vorgestellt, die jeweils in einer funktionsreduzierten Lite-Version und einer Pro-Version verfügbar sind.

Norton Mobile Security (30-tägige Pro-Testversion):

Norton Security bietet eine Lite- und eine Pro-Version im Google Play Store an. Nach dem Download beginnt eine 30-tägige Testversion, in der alle Funktionen der Pro-Version genutzt werden können.

Funktionen Lite-Version
– Virenschutz für Android mit integriertem Malwarescanner
– Safe Search für eine sichere Internetsuche
– WLAN-Scanner, der die Sicherheit des Netzes überprüft

Funktionen Pro-Version
– Erweiterter Webschutz
– WLAN-Sicherheit mit Warnung vor Datenspionage in öffentlichen Netzen
– Schnappschussfunktion, mit der über die Frontkamera Bilder bei unbefugtem Zugriff erstellt werden
– Fernlöschen von Daten und Fernsperrung des Geräts bei Diebstahl
– Systemberater zur Geräteoptimierung


Kaspersky (Lite- und Pro-Version):

Eine weitere Sicherheitsapp für Android kommt von Kaspersky. Die grundlegenden Funktionen zur Optimierung der Handysicherheit sind in der Lite-Version vorhanden. Die Pro-Version ist als kostenpflichtiges Jahresabonnement verfügbar und beinhaltet darüber hinaus Funktionen zur Sicherheit von Apps, der Privatsphäre und des Internets.

Funktionen Lite-Version
– Virenprogramm
– Anruf- und SMS-Filter
– Diebstahlschutz, Handyortung

Funktionen Pro-Version
– Echtzeitschutz
– App Lock
– SMS-Anti-Phishing
– Internetschutz
– Privatsphärenschutz


Avast (Lite- und Pro-Version):  

Auch Avast Antivirus bietet zwei verschiedene App-Versionen an. Die werbefinanzierte Light-Version beinhaltet neben dem Virenschutz des Android Smartphones zudem Funktionen zur Optimierung der Gerätleistung an.  In der kostenpflichtigen Variante können weitere Diebstahleinstellungen vorgenommen werden.

Funktionen Lite-Version
– Malwarescanner
– Bereinigung von Datenmüll
– WLAN-Sicherheit
– Enthält Werbung

Funktionen Pro-Version
– Werbefrei
– App-Sperre
– Weiterführende Diebstahleinstellungen

 

Der beste Virenschutz für Android ist der Nutzer selbst

Wer sich nachhaltig und zuverlässig vor Schadsoftware schützen möchte, sollte sich nicht ausschließlich auf Sicherheitsapps verlassen. Deshalb gilt: Der beste Virenschutz für Android ist der Nutzer selbst. Durch einen bewussten und vorsichtigen Umgang mit Apps, Daten und Berechtigungen kann man sicherstellen, das Risiko für den Befall mit bösartigen Apps oder Malware erheblich zu senken. Die folgenden Tipps sollte jeder Android-Nutzer beherzigen:

1. Berechtigungen überprüfen. Vor einer neuen App-Installation sollten die benötigten Berechtigungen der Anwendung geprüft werden. Achtung! Viele Apps verlangen Berechtigungen, die für die eigentliche Funktion nicht notwendig sind, und können so Daten ausspähen.

2. Keine Apps aus unbekannten Quellen herunterladen. Apps von inoffiziellen Download-Seiten beinhalten häufig Viren. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn eigentlich kostenpflichtige Apps wie Spiele angeblich kostenlos angeboten werden. Apps im Google Play Store hingegen sind geprüft und sicher.

3. Stets die neusten Android-Updates durchführen. Das Betriebssystem wird ständig weiterentwickelt, Sicherheitslücken werden behoben und die Sicherheitsstandards erhöht – der Virenschutz des Android Smartphones steigt von Update zu Update.

4. Gebrauchte Smartphones neu einrichten. Wer sich ein gebrauchtes Smartphone anschafft, sollte dies vor der Nutzung auf Werkseinstellungen zurücksetzen. So vermeidet man, Opfer von Ausspähungen durch den Vorbesitzer selbst oder vom Vorbesitzer installierten Apps zu werden.

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