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Da ist es, das perfekte Motiv! Doch Moment: Was ist denn das im Hintergrund? Das ruiniert das ganze Foto! Muss es aber gar nicht. Denn dank Bokeh-Effekt kann getrost auf die Schönheit des Hintergrundes verzichtet werden. Aber warum? Kurz gesagt: Bokeh kann den Hintergrund unscharf machen. Der angesagte Fotoeffekt erzeugt einen verschwommenen Hintergrund, während das Lieblingsmotiv im Bildvordergrund weiterhin scharf bleibt und auf diese Weise stärker betont wird. Klingt kompliziert? Ganz im Gegenteil! Mit einem Xperia Smartphone von Sony übernimmt das Smartphone die meiste Arbeit und liefert im Handumdrehen tolle Aufnahmen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob ein passionierter Hobbyfotograf oder ein absoluter Fotografie-Neuling den Bokeh-Effekt nutzen möchte – einfach ausprobieren und Spaß haben!

Neugierig geworden? Jetzt dranbleiben und in wenigen Schritten zum Bokeh-Profi werden:

1. Was ist der Bokeh-Effekt?
2. Wie funktioniert der Bokeh-Effekt mit dem Smartphone?
3. Bokeh-Fotografie in drei Worten: Ganz schön vielseitig!
4. So einfach kann es sein: Bokeh mit Xperia Smartphones von Sony
5. Bokeh-Effekt ohne Dual-Kamera?

 

Was ist der Bokeh-Effekt?

„Bokeh“ ist keine hippe Wortschöpfung, die dieses Instagram-Phänomen begleitet, sondern ein tatsächlich schon lang etablierter Begriff in der professionellen Fotografie. Dieser bezeichnet das effektvolle Verschwimmen des Bildhintergrundes. Ein Glück für alle Smartphone-Nutzer, dass dieser Effekt dank Trend in den sozialen Netzwerken nun auch schon mit einer Kamera im praktischen Hosentaschenformat realisierbar ist.

Aber wie entsteht der Bokeh-Effekt? Ganz einfach: Er basiert auf der sogenannten Schärfentiefe.  Die Schärfentiefe, im Alltag auch oft Tiefenschärfe genannt, ist einfach formuliert der Bereich eines Bildes, der bei der Fotografie scharf gestellt wird. Je kleiner die Schärfentiefe, desto größer der Unschärfebereich im Hintergrund. Ein größerer Unschärfebereich hebt das Wunschmotiv stärker hervor – perfekt, um die Lieblingsmomente gekonnt in Szene zu setzen!

Wie funktioniert der Bokeh-Effekt mit dem Smartphone?

Xperia Bokeh

Alle Einstellungen, die bei professionellen Kameras mühsam manuell vorgenommen werden müssen, werden von der smarten Handysoftware übernommen und die Bilder dank digitaler Verarbeitung perfekt zusammengestellt. Praktisch, denn so kann auch ohne viel Vorwissen und ohne lange Vorbereitung direkt mit dem Bokeh-Effekt losgeknipst werden.

Das Wunschmotiv sollte sich möglichst gut vom Hintergrund abheben. Die intelligente Software unterscheidet zwar sehr präzise zwischen Vorder- und Hintergrund, ist aber leider nicht immer fehlerfrei. Ähneln sich Motiv und Hintergrund zu sehr, ist die Unterscheidung für die Software schwerer und die Umrisse des Hauptmotives können ungenauer werden. Vorsicht also zum Beispiel bei kleinen abstehenden Haaren, diese können die Genauigkeit des Bokeh-Effekts beeinflussen!

Bokeh-Fotografie in drei Worten: Ganz schön vielseitig!

Am häufigsten wird der Bokeh-Effekt für Portrait-Fotos genutzt. Aber auch einer Nahaufnahme in der Natur oder einem Foto des Lieblingsessens kann mit diesem Fototrend das gewisse Etwas verliehen werden.

Portrait-Fotos:portrait bokeh

„Bleib mal so stehen, du siehst gerade so gut aus in dem Licht“ – ungünstig nur, wenn dabei fremde Menschen durchs Bild laufen oder sich die nächstgelegene Mülltonne ins Foto drängt. Mit dem Bokeh-Effekt werden alle Störfaktoren ganz einfach unscharf gemacht, wodurch sie elegant ausgeblendet werden. Und nicht nur das, denn sie verschwimmen zu einem ganz neuen Hintergrund. Wo vorher ein undurchdringliches durcheinander von Menschen das Bild hat unruhig erscheinen lassen, verschönern diesen nun Farbakzente. Schöne Nebeneffekte passieren bei der Bokeh-Fotografie oft von ganz alleine. Dieser Kunstgriff kann aber natürlich auch gewollt eingesetzt werden: Viele Lichter im Hintergrund wirken scharfgestellt oft blendend oder lenken vom Geschehen im Vordergrund ab, verschwommen ergeben sie jedoch eine spektakuläre Porträt-Kulisse. Hier kann man der Kreativität freien Lauf lassen!

natur bokehNaturaufnahmen:

Aufnahmen in der Natur sind immer eine gute Übung für Hobbyfotografen, die versuchen, den richtigen Einstieg zu finden, denn die Natur hat Geduld. Auch für den Bokeh-Effekt eignen sich Flora und Fauna hervorragend: Das Motiv scheint nicht interessant? Einfach mal den Hintergrund verschwimmen und die einzelne Blüte oder den einsamen Zweig in den Vordergrund rücken lassen – die Ergebnisse können ganz schön überraschen! Nach Belieben kann hier mit dem Bokeh-Effekt gespielt, der Aufnahmewinkel verändert oder kleine Verbesserungen der Kontraste vorgenommen werden, ohne dass sich das Motiv bewegt. Gerade für die ersten Schritte in der Welt der Bokeh-Fotografie sind die Motive vor der eigenen Haustür perfekt.

bokeh foodLebensmittelaufnahmen:

Irgendwie sieht das eigene Essensfoto selten so schön aus wie bei den meisten Bloggern, oder? Wer vermeiden möchte, dass nach 20 Minuten drapieren und dekorieren das Gericht kalt verzehrt werden muss, greift einfach zu Trick 17: Mit Bokeh-Effekt den Hintergrund verschwimmen lassen, ein bisschen an der Helligkeit drehen und schon bekommt die schmackhafte Mahlzeit die angemessene Plattform.

Profi-Tipp: Für alle, die dieses Thema unter dem Motto „Wenn schon, denn schon“ angehen, empfehlen sich kleine Accessoires, die dem verschwommenen Hintergrund eine gewisse Einheitlichkeit verleihen. Dies kann man mit ein paar Kräutertöpfchen, einem gleichbleibenden Untergrund, wie z.B. einem einfarbigen Tischläufer oder ganz verspielt mit einer kleinen Lichterkette erzielen. Alles sehr effektvoll in Verbindung mit dem Bokeh-Effekt und praktischerweise in die Küchendeko integrierbar oder mit einem Handgriff in einer Schublade verschwunden.

So einfach kann es sein: Bokeh mit Xperia Smartphones von Sony

Mit Xperia Smartphones von Sony sind schöne Aufnahmen mit Bokeh-Effekt kein Problem. Das Xperia XZ2 Premium mit Dual-Kamera hat diesen Modus automatisch integriert, es kann mit Hilfe der zwei Kameras den Bokeh-Effekt direkt beim Fotografieren erzeugen. Während die Hauptkamera das Motiv in perfekter Auflösung einfängt, dient die zweite Linse zur Wahrnehmung der Schärfentiefe. Aus diesen beiden Aufnahmen fügt die smarte Software dann ein finales Bild zusammen, dessen Hintergrund unscharf dargestellt wird. Als Hilfestellung für den richtigen Abstand zwischen Objekt und Hintergrund wird bei zu geringem oder zu weitem Abstand eine Warnmeldung auf dem Smartphone angezeigt. Auch ohne ausgeprägtes Profiwissen entstehen so ganz einfach umwerfende Bilder!

Xperia XZ2 Premium von Sony – Bokeh-Modus aktivieren:

1. In den Kamera-Einstellungen den Bokeh-Effekt auswählen.

2. Zunächst das Schieberegler-Icon auswählen (hier rot markiert).

3. Nun können die Schärfe- und Helligkeitseinstellungen durch Auswahl des jeweiligen Icons angepasst werden.

4. Auslöser betätigen und schon ist die erste Bokeh-Fotografie im Kasten!

Bokeh-Effekt ohne Dual-Kamera?

Wer ein Xperia Smartphone von Sony ohne Dual-Kamera hat, muss nicht verzagen: Einfach die kostenlose Bokeh-App im Play Store herunterladen und  direkt loslegen. Mit der App kann man zunächst ein normales Foto aufnehmen und den Fotoeffekt ganz nach Belieben nachträglich einarbeiten. Die kinderleichte Bedienung der Anwendung zaubert im Handumdrehen perfekte Bokeh-Bilder!

So funktioniert die Bokeh-App von Sony:

1. Das gewünschte Fotomotiv auswählen und mit der App fotografieren. Die besten Ergebnisse erreicht man bei einem Abstand von 15-45 cm zum Objekt und einer Distanz von circa 5 Metern zum Hintergrund.

2. Eine ruhige Hand behalten: Für ein gelungenes Ergebnis sollte das Smartphone während des Fotografierens möglichst stillgehalten werden.

3. Die Anwendung erstellt nun nacheinander zwei Aufnahmen, die jeweils unterschiedliche Fokuseinstellungen besitzen.

4. Im darauffolgenden Schritt kann nun die Ausprägung des Bokeh-Effektes mit Hilfe des Schiebereglers angepasst werden. Zudem besteht die Möglichkeit, neben dem klassischen, gleichmäßigen Bokeh-Hintergrund eine horizontale oder vertikale Verwischung des Bildes auszuwählen.

Anpassungsmöglichkeiten in der Bokeh-App (Links: Originalbild, Mitte: mittlerer Bokeh-Effekt, Rechts: starker Bokeh-Effekt)

Der Bokeh-Effekt ist also alles andere als Zauberei, sondern eher ein Fall von „Gewusst wie!“ Mit diesem Modus kann man im Handumdrehen eine ganze Menge mehr aus zunächst schlichten Motiven herausholen und ihnen damit das gewisse Etwas verleihen. Hierbei gilt: Einfach mal ausprobieren, Motive erkennen, und mit ein bisschen Übung entstehen so Fotos, die denen eines Profis zum Verwechseln ähnlich sehen können – auf das Smartphone, fertig, los!

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