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Cupcake, Froyo, Ice Cream Sandwich oder Pie – diese süßen Versuchungen klingen wie die verlockende Speisekarte einer breit aufgestellten Konditorei. Aber diese Leckereien haben noch mehr gemeinsam, denn hinter jeder dieser Köstlichkeiten versteckt sich der Name einer Android-Version. Seit 2009 benennt Google die aktuellen Android Versionen traditionell mit dem Namen einer Süßigkeit, die jeweils mit dem nächsten Buchstaben des Alphabets beginnen. Jetzt im März 2019 stellt Google die neuste Version des beliebten Android Betriebssystems vor – der perfekte Zeitpunkt für eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit der süßen Android-Versuchungen.

Inhalt:
1. Android-Versionen im Überblick
2. Die aktuellen Android Versionen
3. Die eigene Android-Version herausfinden – so geht’s!
4. Android Easter Eggs – Versteckt in jeder Android-Version
5. Und nun? Die neue Android-Version 2019

Süße Meilensteine: Android-Versionen im Überblick

Mit C wie Cupcake fing in 2009 die süße Ära bei Android an, zuvor gab es lediglich eine Basisversion. Seitdem hat es viele Neuerungen gegeben, die uns mittlerweile als ganz selbstverständlich erscheinen. Ein kurzer Blick zurück auf die Meilensteine der Android-Versionen schickt uns durch das Alphabet der Köstlichkeiten:

Android 1.6 – Donut: Der schmackhafte Donut bringt das praktische Schnellsuche-Feld auf Android-Smartphones, das bis zum heutigen Zeitpunkt fest in den Alltagsgebrauch der meisten Nutzer integriert ist. Zudem ist das Betriebssystem ab diesem Zeitpunkt in unterschiedlichen Bildschirmauflösungen verfügbar, sodass es auf unterschiedlichen Smartphones genutzt werden kann.

Android 2.1 – Eclair: Endlich wird es für alle Orientierungslosen und Verlorengeglaubten in fremden Städten einfacher, denn mit der Android-Version Eclair hält die detaillierte Routenführung per Google Maps Einzug.

Android 2.2 – Froyo: Ein erster Schritt Richtung Sprachsteuerung, welcher es den Nutzern erlaubt Basisfunktionen wie das Stellen des Weckers allein mit der Stimme auszuführen. Dank Tethering ist jetzt auch die Nutzung des Smartphones als mobiler Hotspot möglich.

Android Froyo

Tipp: Ab Froyo kann man zudem die unterschiedlichen Apps auf der eingelegten SD-Karte speichern. Wie man Apps auf die SD-Karte verschiebt, kann in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung nachgelesen werden.

Android 2.3 Gingerbread: Seit Gingerbread kann gespielt werden, was das Zeug hält. Denn die Android-Smartphones können nun noch komplexere Spiele abbilden und sogar 3D-Effekte wiedergeben. Ab dieser Android-Version ist auch die Informationsübertragung per NFC (Near Field Communication) möglich, die heute unter anderem für das Bezahlen mit dem Smartphone genutzt wird.

Android 3.0 – Honeycomb: Die süße Honigwabe richtet sich ausschließlich an Tablet-Nutzer, um das Nutzererlebnis weiter zu verbessern. Erstmals wurde in den Tablets dank Honeycomb die Videotelefonie über Google Talk integriert.

Android 4.0 – Ice Cream Sandwich: Ist denn schon wieder Sommer? Nein, denn diese sommerliche Abkühlung erscheint im Oktober 2011 und bringt Neuerungen wie die Sortierung der Inhalte auf dem Startbildschirm in Ordnern oder eine Favoritenleiste am unteren Bildschirmrand.

Android Ice Cream Sandwich

Tipp: Ab nun sind auch Screenshots möglich. In folgendem Artikel erfährt man, wie ein Screenshot mit Sony Xperia Smartphones gemacht wird – ganz einfach und unkompliziert!

Android 4.1 & 4.4: Die Android-Version Jelly Bean läutet mit Google Now ein neues Zeitalter der persönlichen mobilen Assistenten ein, während mit KitKat das berühmte „Ok Google“ Einzug in den deutschen Sprachgebrauch hält.

Android 5.0 – Lollipop: Egal, ob Smartphone, Uhr, Auto oder Fernseher, ab Android Lollipop fühlt sich das Betriebssystem nahezu überall heimisch. Änderungen und Verbesserungen am Design wurden stetig vorgenommen, dieses Update bringt allerdings die wohl bisher größte optische Veränderung. Klares Design und intelligente Technologien greifen nun noch mehr ineinander.

Android 6.0 – Marshmallow: Ab jetzt können Fingerabdrucksensoren genutzt werden. Außerdem wird den Nutzern seither die Möglichkeit geboten, die App-Berechtigungen nach Belieben einzuschränken. Wer also nicht möchte, dass ein Spiel aus dem Play Store auf die privaten GPS-Daten zugreift, kann die Berechtigung zur Übermittlung von Standortdaten ganz einfach deaktivieren. Mit Android 6.0 wird zudem Android Pay eingeführt. Der mittlerweile unter dem Namen „Google Pay“ bekannte Service ermöglicht mobiles Zahlen mithilfe des Smartphones.

Obige Android-Versionen bilden den Grundstein der Betriebssysteme, die aktuell auf Android-Smartphones genutzt werden. Da Mobilfunktechnologien allerdings besonders schnelllebig sind, wurden Unterstützung und Aktualisierung der Versionen 1 bis 6 mittlerweile eingestellt, um den Fokus auf die aktuellen Android-Versionen richten zu können.

Immer auf dem neusten Stand: Die aktuellen Android-Versionen

Android 7 – Nougat: Mit einem Wischen über den Fingerabdrucksensor die Benachrichtigungsleiste öffnen? GIFs und Sticker über die Tastatur verschicken? Alles kein Problem! Mit der siebten Generation des Android-Betriebssystems namens Nougat wird es für die Nutzer noch einfacher. Eine weitere Neuerung dieser Android-Version ist z.B. die praktische Split-Screen-Funktion, die zwei Apps gleichzeitig darstellt: Einfach entspannt einen Film schauen und nebenbei E-Mails beantworten. Die neuen Emojis machen das Kommunizieren noch bunter, während man zwei oder mehr Sprachen auf der Tastatur nutzen kann. Mit der neuen Vulkan API wird das Spielerlebnis auf eine neue Ebene gehoben, denn diese begeistert mit Hochleistungs-3D-Grafiken. Die Wiedergabe von Virtual Reality mit passender VR-Brille lässt die Herzen von Techniknerds höherschlagen.

Android 8 – Oreo: Die 2017 veröffentlichte Android-Version ist nach den beliebten dunklen Oreo-Keksen benannt. Das Design der Emojis wurde überarbeitet und die App-Icons lassen sich jetzt einheitlich darstellen. Eine weitere Neuerung betrifft die Benachrichtigungen von verschiedenen Apps. Durch ein längeres Tippen auf ein App-Icon werden sogenannte Shortcuts und wichtige Benachrichtigungen direkt über dem Icon angezeigt. Gemeinsam mit Android 8.0 Oreo wurde Android Go eingeführt: Eine abgeschwächte Lite-Version des Betriebssystems für günstigere Smartphone-Modelle.

Android Pie

Android 9 – Pie: Die derzeit aktuellste Android-Version trägt den Namen Pie und ist auf den neuesten Smartphone-Modellen wie den auf dem MWC vorgestellten Xperia 10 und Xperia 10 Plus oder auch dem Xperia XZ3 von Sony installiert. Mit dieser Version rückt Android den Begriff „smart“ in „Smartphone“ extrem in den Mittelpunkt. Dank der neuesten Android-Version ist das Smartphone nun noch lernfähiger und merkt sich das Nutzerverhalten, um in den richtigen Momenten beispielsweise den Akku zu entlasten oder die Helligkeit anzupassen. Nutzungsmuster werden erkannt und daraufhin vorhergesehen, welche Schritte der Nutzer als nächstes machen könnte. Auf diese Weise werden direkt die meist verwendeten Apps angezeigt. Im Fokus von Android Pie steht klar und deutlich die Nutzerfreundlichkeit.

Wie kann man die installierte Android-Version herausfinden?

Wer sich nun einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Android-Versionen verschafft hat und gerne herausfinden möchte, welche Version des Android Betriebssystems auf dem eigenen Handy installiert ist, kann dies in einfachen Schritten herausfinden. Mit einem Xperia Smartphone von Sony kommt man mit wenigen Klicks zu dieser Information:

1. Einstellungen öffnen.
2. Unter „System“ den Punkt „Über das Telefon“ anwählen.
3. Neben der Modellnummer und einigen weiteren nützlichen Informationen wird dort die aktuell installierte Android-Version angezeigt.

Android Version herausfinden Xperia

 

Versteckt in jeder Android-Version: Android Easter Eggs

Die Entwickler von Google statten die eigenen Systeme gerne mit sogenannten Easter Eggs aus. Hinter diesen kleinen Ostereiern befinden sich versteckte Funktionen, die vom Nutzer gefunden werden können und sollen. Die Android Easter Eggs sind häufig kleine Animationen oder Spielereien, die die liebevolle Gestaltung der einzelnen Android-Versionen unterstreichen.

Aber wie findet man ein Android Easter Egg auf dem eigenen Smartphone? In den Handyeinstellungen erneut zum Punkt „System“ und daraufhin zu „Über das Telefon“ navigieren. Um nun das Android Easter Egg zu aktivieren, tippt man einfach einige Male auf die Android-Version. Je nach installierter Version des Android Betriebssystems erscheint nun ein Minispiel oder eine kurze Animation. Das ist natürlich nur eine kleine Spielerei von den Entwicklern, die dennoch jedes Mal mit Spannung erwartet wird.

Tipp: Die kleinen Ostereier findet man auch in der Google Suche. Wer wird zuerst fündig? Viel Spaß beim Entdecken!

Und was kommt jetzt? Die neue Android-Version 2019!

Spekulation ist in diesem Zusammenhang das Stichwort, denn vor jeder neuen Veröffentlichung wird gemutmaßt, welche Leckerei es dieses Mal geschafft hat als Namensgeber zu fungieren.

Der nächste Buchstabe ist Q – das gestaltet die Auswahl etwas schwieriger, jedoch ist sie nicht unmöglich. Im Netz brodelt die Gerüchteküche bereits: Bisher haben es Qurabiya, Quesito, Quindim und Queen of Puddings in die engste Auswahl der Spekulanten geschafft. Bis zur offiziellen Vorstellung des Betriebssystems im März 2019 bleibt die Spannung über die Namensgebung also weiter bestehen.

Wir bleiben dran!

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